Bis zum 5. September 2019, dem Tag der feierlichen Präsentation ihres neuen Produkts, haben die beteiligten Unternehmen eine Wegstrecke von mehreren Jahren absolviert. Das DME-Projekt war ein ganz besonderes Investitionsvorhaben, da dieses Produkt bis vor Kurzem in Russland noch nicht produziert wurde und im Ausland eingekauft werden musste. Dabei ist DME in Aerosol-Qualität in Russland und Europa sehr gefragt. 

Eine künstlerische Darbietung mit den Flaggen der drei beteiligten Unternehmen zur Eröffnung des feierlichen Teils der Veranstaltung unterstrich die Bedeutung dieses Moments.

Zur feierlichen Präsentation des neuen Produkts waren der Generaldirektor von DME Aerosol, O.V. Makarov, der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats und geschäftsführende Direktor der PCC SE, Alfred Pelzer, der stellvertretende Präsident der Gazprombank und Abteilungsleiter Finanzierungen für die petrochemische und chemische Industrie, V.S. Okhotin, die Leiterin der Niederlassung Zentralrussland der Gazprombank, N.A. Antonova, sowie führende Vertreter der Kreisverwaltung Shchyokino gekommen. Oleg Makarov gab den Anwesenden einen Überblick über die wichtigsten Etappen bei der Implementierung dieses Projekts und hob dabei hervor, dass die Initiative zum Bau der neuen Anlage von den Vertretern der PCC SE ausging. Die Investitionen in das Projekt beliefen sich auf mehr als 20 Millionen Euro. Die Gazprombank war Finanzierungspartner des Projekts. „Wir haben mit diesem Projekt Neuland betreten. Und das war natürlich nicht leicht für uns. Es gab keinerlei praktische Betriebserfahrung, da dieser Anlagentyp für einen konkreten Industriestandort, nämlich Shchekinoazot, entwickelt und installiert wurde. Außerdem wurden im Projektverlauf mehrere Änderungen an der Technologie vorgenommen, mit denen die Sicherheit und Zuverlässigkeit des technologischen Verfahrens sowie die Stabilität und Umweltverträglichkeit des Produkts gesteigert werden konnten. In der DME-Anlage kommt eine grundlegend neue Technologie zum Einsatz: Statt einer Reinigung bei der Methanolherstellung anfallender Nebenprodukte erfolgt eine Dehydratisierung von Methanol in zwei Reaktoren mit anschließender Rektifikation des Produkts, um Aerosol-Qualität zu erreichen“, erläuterte Oleg Makarov.

Großes Lob für die bei der Zusammenarbeit beider Unternehmen während der Realisierung des Projekts gewonnenen Erfahrungen spendete Alfred Pelzer: „Wir haben sehr viel Zeit in die Bewertung und die Auswahl des Unternehmens investiert, mit dem wir bei der Implementierung dieses Projekts zusammenarbeiten wollen. Dabei mussten viele Faktoren zueinander passen. Dazu gehörten das personelle Potenzial und das Vertrauen zwischen den Mitarbeitern, aber auch die Technologien, das Vorhandensein der Rohstoffbasis und eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Banken. Im Falle von Shchekinoazot waren alle Bedingungen in idealer Weise erfüllt. Deshalb freuen wir uns sehr, heute ein hochwertiges Produkt präsentieren zu können, und ich bin fest davon überzeugt, dass es seine Käufer finden wird, da es über ein äußerst vielfältiges Anwendungsspektrum verfügt.“

M.A. Unagayev, stellvertretender kaufmännischer Direktor der OOO DME Aerosol, erläuterte während der Präsentation, wo und wie Dimethylether verwendet werden kann.

A.K. Surba, Generaldirektor von OAO Shchekinoazot, unterstrich, dass das DME-Projekt Teil der umfangreichen Entwicklungsstrategie seines Unternehmens ist, in deren Rahmen im letzten Jahr vier Industrieanlagen in Betrieb genommen werden konnten: die Methanol-Ammoniak-Anlage M-450/A-135, die Schwefelsäure-Anlage, die Anlage zur Herstellung von Dimethylether in Aerosol-Qualität sowie Reinigungsanlagen. Zu den Hauptaufgaben des Unternehmens gehört die Herstellung von Produkten mit hohem Mehrwert.

           

Ab sofort haben die Kunden die Möglichkeit, Dimethylether in Aerosol-Qualität direkt vom Hersteller zu einem günstigen Preis und mit Lieferung binnen kürzester Frist zu erwerben.